Hegel, KarlKarl Hegel
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Karajan, Theodor GeorgTheodor Georg Karajan12140940618201873Der Historiker und Germanist Theodor Georg Karajan (1820–1873) wirkte seit 1841 an der Wiener Hofbibliothek, der heutigen Österreichischen Nationalbibliothek, und stand dieser zuletzt als „Erster Custos“ bis zu seinem Tod (mit Unterbrechung von 1850 bis 1854) vor; er war ordentliches Mitglied der ein Jahr zuvor gegründeten Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, von 1851 bis 1866 war er ihr Vizepräsident, 1866 bis 1869 ihr Präsident. Überdies war er seit 1853 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, von 1859 an auch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Erlangen49.5928616,11.0056Mittelfränkische Universitätsstadt, etwa 20 Kilometer nördlich von Nürnberg gelegen, seit 1810 Stadt und Universität des Königreichs Bayern.
Österreichische Nationalbibliothek Wien
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Österreichische Nationalbibliothek Wien
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Kreis
, Marion: Karl Hegel. Geschichtswissenschaftliche Bedeutung und wissenschaftsgeschichtlicher Standort (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 84), Göttingen, Bristol, CT, USA 2012.
Kreis
: Geschichtswissenschaftliche Bedeutung
2012
Lexer, MatthiasMatthias Lexer11905732818301892Lexer, Matthias (1830–1892), in Kärnten geborener Privat- und Gymnasiallehrer, Sprachwissenschaftler und Lexikograph, der 1861 wissenschaftlicher Mitarbeiter Karl Hegels am Editionsunternehmen „Die Chroniken der deutschen Städte“ der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde und ihm auch nach seinem Ausscheiden verbunden blieb. 1863 wurde er außerordentlicher, 1866 ordentlicher Professor für Deutsche Philologie an der Universität Freiburg im Breisgau und war von 1868 bis 1890 Ordinarius an der Universität Würzburg. Im Jahre 1891 folgte er einem Ruf an die Universität München, verstarb aber ein Jahr später.
Wien48.2083537,16.3725042An der Donau gelegene Hauptstadt des Kaiserreichs Österreich.
Nürnberg49.453872,11.077298In Franken an der Pegnitz gelegene ehemalige Reichsstadt, seit 1806 Stadt des Königreichs Bayern.
Ew./Er./Euer Hochwohlgeboren/Hochwohlgeborener / WohlgeborenAnrede für ein Mitglied des niedrigen
Adelsstandes („Hochwohlgeboren“) sowie im 19. Jahrhundert auch zunehmend Anrede
für Honoratioren aus dem Bürgertum („Wohlgeboren“).
Vice-Präsident, Vicepräsident, Vice PräsidentVizepräsident, stellvertretender Vorsitzender
einer Vereinigung, wissenschaftlichen Gesellschaft etc.
kaiserlich-königlich; kaiserlich und königlich (k. k.; k. und k. et al.)Mit kaiserlich-königlich (Abkürzungen: k. k., k.
u. k., K. K. oder K.K. etc.) wurde in der österreichischen Monarchie bis zum
Österreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867 die staatlichen Einrichtungen und
Behörden des gesamten Reiches benannt; bereits seit dem 18. Jahrhundert waren die
entsprechenden Abkürzungen gebräuchlich - das erste „K“ bzw. „k“ stand für den
Kaisertitel von Österreich, das zweite für die Habsburgischen Königstitel (Ungarn
und Böhmen). Nach dem Ausgleich blieb diese Abkürzung bestehen, bezog sich
allerdings seitdem nur noch auf die westliche Hälfte des Reiches; das erste „K“
bzw. „k“ stand weiterhin für den Titel Kaiser von Österreich, während das zweite
nun für den Titel König von Böhmen stand; parallel dazu wurde zudem seit dem
Ausgleich die Abkürzung k. u. k. („kaiserlich und königlich“) eingeführt, welche
sich auf das gesamte Reich bezog und wieder die gemeinsamen staatlichen
Einrichtungen und Behörden begrifflich umfasste, wobei das zweite „K“ bzw. „k“
wieder für den Titel König von Ungarn stand.
Akademie der Wissenschaften (Wien)Gelehrtengesellschaft, die mit der Genehmigung
ihrer Statuten am 14. Mai 1847 durch den österreichischen Kaiser Ferdinand I.
(1793-1875) im vorletzten Jahr seiner Herrschaftszeit gegründet wurde.
Stadtchroniken, Städtechroniken, auch: ChronikenIm Rahmen von Stadtgeschichtsschreibung und
-forschung geschriebene, teilweise auch edierte Chroniken von Städten. Karl Hegel
(1813-1901) gab im Rahmen seiner Leitung des umfangreichen wissenschaftlichen
Editionsunternehmens für die Münchener Historische Kommission „Chroniken der
deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert“ – angefangen mit seiner
Geburtsstadt Nürnberg – solche Städtechroniken heraus.
Chronik(en), Chroniken der deutschen Städte (Städtechroniken), chronikalische
DenkmälerEdition „Die Chroniken der deutschen Städte vom
14. bis ins 16. Jahrhundert“, von 1862 bis 1899 hrsg. von der Historischen
Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Karl Hegel
(1813-1901); auch allgemein: auf die Antike zurückgehende geschichtliche
Darstellung, in der die Ereignisse in zeitlich genauer Reihenfolge, dabei aber, im
Gegensatz zu den formal strengeren Annalen, in größeren Zeitabschnitten aufgezeichnet werden, auch im Sinne
von: Lebensläufen.
Historische Commission/Kommission, MünchenIm Jahre 1858 in München auf Anregung des
Berliner Historikers Leopold Ranke (1795-1886) vom bayerischen König Maximilian
II. Joseph (1811-1864) bei seiner Akademie der Wissenschaften gegründete
Institution zur Erforschung der deutsche Geschichte.
Handschrift, HandschriftenIn Handschrift verfasste zumeist ältere
historische Quelle(n).
ErlangerZu Erlangen gehörend, Erlangen zuzuordnen, auf
Erlangen bezogen.
Universitätsbibliothek, Universitäts-Bibliothek ErlangenDie Erlanger Universitätsbibliothek wurde 1743
zusammen mit der Gründung der Universität durch den Markgrafen Friedrich von
Brandenburg-Bayreuth (1711-1763) gegründet und verfügt heute über mehrere
Standorte sowie Teilbibliotheken, die sich teilweise auch aus Fusionierungen der
Universität und Neugründungen von Fakultäten im weiteren Verlauf der
Universitätsgeschichte ergaben.
Professor, ProfeßorBerufs- oder Amtsbezeichnung und Anrede für den
Inhaber einer Professur an einer Universität oder Hochschule, wobei nicht jeder
Professor eine Professur bekleidet; früher auch Bezeichnung für einen
Gymnasiallehrer (Gymnasial-Professor) bzw. Lehrer an einer Lateinschule.